Fasten Ratgeber

Fasten Ratgeber

Fasten

Das Fasten bringt gänzlich neue Erfahrungen und bewirkt eine grundlegende Umstimmung des gesamten Systems von Körper, Geist und Seele.

Der Oberbegriff Fasten steht für eine Vielzahl therapeutischer Methoden. Deren gemeinsamer Nenner ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung für einen begrenzten Zeitraum.

Infolgedessen schaltet der Körper auf eine „Ernährung von Innen“ um und aktiviert die inneren Selbstheilungskräfte. Der Körper wird entgiftet und entschlackt und der Stoffwechsel angeregt. Sie gewinnen Energie, Fettreserven werden verbraucht und der Organismus kann sich regenerieren.

Warum sollte ich mich für eine Fastenkur entscheiden?

  • Sie erlernen unter professioneller Anleitung die Grundregeln des Fastens und erlangen das wichtige Know-How der gesunden Ernährung
  • Sie erleben ein völlig neues Lebensgefühl durch die Entgiftung und Entschlackung Ihres Körpers
  • Nebenbei haben Sie den positiven Effekt des Gewichtsverlustes
  • Sie sind nicht alleine – Sie werden professionell betreut sowie von Gleichgesinnten unterstützt

Was versteht man unter Fasten?

Fasten ist der bewusste, partielle oder gänzliche Verzicht auf feste Nahrung über einen bestimmten Zeitraum. Als Heilfasten wird ein Fasten verstanden, das zu einem höheren Wohlbefinden oder verbesserter Gesundheit führen soll. Neben einigen älteren Kur- und Fastenarten haben sich im 20. Jahrhundert zahlreiche ärztlich begleitete Formen mit dem Ziel der Entschlackung und der Regeneration von Körper und Seele etabliert. Allen gemeinsam ist, dass sie einige Tage der Vorbereitung erfordern, eine gezielte Darmentleerung anstreben und täglich etwa drei Liter Flüssigkeit zu sich genommen werden. Vorherige bzw. begleitende ärztliche Untersuchungen minimieren mögliche gesundheitliche Risiken. Das Ende des Heilfastens, welches früher Fastenbrechen genannt wurde, wird behutsam gestaltet

Wirkung:

Bei Nahrungsentzug schaltet der Körper nach ein bis zwei Tagen auf den sogenannten Hungerstoffwechsel um. Es wird so wenig Energie wie möglich verbraucht. Zur Deckung des Energiebedarfs greift der Organismus auf seine Energievorräte in Form von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zurück. Bspw. werden täglich etwa 150 g Körperfett aus dem Fettgewebe zu Fettsäuren und Glycerin abgebaut. Insgesamt verlieren Fastende im Durchschnitt etwa 400 g Gewicht pro Tag. Sofern nicht ergänzend zugeführt, wird allerdings vor allem Eiweiß und damit Muskelsubstanz abgebaut. Bei einer kurzen Fastendauer kann dieser Verlust jedoch in kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden. Eine weitere Folge der angeregten Stoffwechselvorgänge ist die Bildung von Aceton, erkennbar an Mund- und Körpergeruch.

Des Weiteren werden Wassereinlagerungen abgebaut und die Funktion von Leber, Nieren, Magen, Darm und Lungen normalisiert sich. Bei längerem Fasten schüttet der Körper zudem Endorphine aus, um die „Hungerphase“ erträglicher zu machen. Das Fasten kann viele chronische Erkrankungen lindern und auch das äußere Erscheinungsbild profitiert von einer solchen Kur: Das Hautbild wird gleichmäßiger und man wirkt insgesamt frischer und gesünder.

Mehrwöchiges Fasten kann jedoch auch den Herzmuskel angreifen. Einige Mediziner sehen das Fasten sogar als starke körperliche Belastung an und empfehlen es daher, wenn überhaupt, nur nach Rücksprache mit einem Arzt.

Um einerseits eine professionelle Betreuung zu garantieren und andererseits von der nötigen Ruhe und ergänzenden Anwendungen (z.B. Massagen) für eine maximale Wirkung profitieren zu können, bietet es sich an eine Fastenkur in einer dafür spezialisierten Kurklinik bzw. einem entsprechenden Hotel durchzuführen.

Art des Fastens

  • Heilfasten nach Buchinger: Die am häufigsten angewandte Fastenmethode. Es werden ausschließlich Gemüsebrühe und Säfte getrunken und die Entschlackung des Darms wird mittels schonender Abführhilfen gefördert.
  • Fasten nach F.X. Mayr: Grundlage ist die „Milch-Semmel-Diät“. Basierend auf drei Prinzipien, der Schonung, Säuberung und Schulung, wird eine langfristige Darmsanierung angestrebt.
  • Klassische Schrothkur: Sie ist durch den Wechsel von Trink- und Trockentagen gekennzeichnet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Einsatz von feuchten Wickeln.
  • Saft-Fasten: Es werden nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken.Früchte-Fasten: Es werden nur Früchte, Gemüse, Kräuter und Nüsse konsumiert.
  • Molke-Fasten: Über den Tag verteilt werden ein Liter Molke, ein halber Liter Obstsaft und drei Liter stilles Wasser getrunken.
  • Tee-Fasten: Es wird ausschließlich Tee und Wasser getrunken. Diese extremere Form des Fastens wird von Ärzten und in der Fachliteratur nur vollkommen gesunden Menschen empfohlen.
  • metabolic balance®: Ganzheitlicher Ansatz zur Gewichtsregulation. Die Erarbeitung eines individuellen Ernährungsplans steht dabei im Mittelpunkt.
  • Detox-Kur: Der Körper soll langsam entgiftet werden. Eine basenreiche Ernährung steht im Vordergrund. Kombiniert einzelne Elemente anderer Fastenmethoden

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Lesen Sie weiter  – die Arten den Fastens

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